Dorf Olpe

Olpe - ein Kleinod im Bergischen Land

Olpermühle

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Olpermuhle 1 small


Handskizze der Olpermühle um 1600, nach einer nicht mehr existierenden Vorlage.
Links der Stauweiher sowie der Zulauf zu dem oberschlächtigen Wasserrad und rechts der Backofen.

 

„Item die Moele in der Oelpen“

lautet die Bezeichnung 1383 in der Urkunde und dem angefügten Güterverzeichnis, die zur Honschaft von Haus Olpe (Burg Olpe) gehörten. Viele Generationen und Familien betrieben im Laufe der Jahrhunderte die Mühle.
1795 erlebte die Olpermühle einen grauenvollen Tag. Französische Sansculotten brachten den Müller samt seiner jungen Frau und dem 2-jährigen Sohn auf bestialische Weise um. Nach dieser Bluttat fand das Anwesen einen neuen Besitzer, deren Nachkommen es heute noch bewohnen.

Neben der Mühle wurde auch eine Bäckerei, Landwirtschaft und in Büchel eine Knochenmühle betrieben. Das Mühlengetriebe und der Königswinterbackofen sind heute noch erhalten.

aquarell 

Aquarell der Olpermühle

 

Der Maler Fritz Sauer sen. aus Köln schuf diese realistische Ansicht in den 1940er Jahren. Hier der Zulaufkanal zum oberschlächtigen Mühlrad von Norden her. Sie korrespondiert mit der Bleistiftskizze um 1600.  Im Hintergrund ist Büchel zu sehen.

 grundriss

Grundriss-Zeichnung der Mühle und Teilbereiche der Backstube

 

schnitt

Schnittzeichnung der Mühle und des Wohnraums

Der Betrieb der Knochenmühle in Büchel wurde um 1923 eingestellt und die Getreidemühle 1958. Im Jahre 1961 wurde die Bäckerei mit Verkaufsraum in Olpe neu gebaut

 

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